Durch zahlreiche Angebote können unsere Schüler gezielt individuell unterstützt und gefördert werden.

  • Streitschlichter (Ausbildung und Begleitung durch Schulpsychologin)
  • Schulsanitätsdienst
  • Regelmäßig stattfindende Präventions-Angebote für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10
  • Schüler-Mediencoaches: Die Schüler-Mediencoaches sind Schülerinnen und Schüler, die von Medienreferenten der Caritas und betreuenden Kolleginnen und Kollegen zu Schüler-Mediencoaches ausgebildet wurden

Eine Übersicht der Programme

Klasse Veranstaltung Zeitraum Veranstaltungsort Dauer Aufgabe
5
Mobile Medien (+ Elterninfoabend)
Anfang 2. Halbjahr
Schule
2 Doppelstunden in NLF
Betreuung durch die Fachlehrer (Durchführung durch die SMCs)
6
Sich selbst behaupten
Ende 1. Halbjahr
Schule
2 Doppelstunden in NLF
Betreuung durch die Fachlehrer (Durchführung durch die Polizei)
7
Netzpause (+ Elterninfoabend)
Anfang 1. Halbjahr
Release U21, Villastr. 11
9-12 Uhr, 6. Stunde entfällt
Begleitung durch den Klassenlehrer
7R
Klasse stärken
Anfang 2. Halbjahr
EJUS Haus 44, Fritz-Elsaß-Str. 44
Zwei Vormittage (8.30- 12.30 Uhr) - Nachmittagsunterricht findet statt
- Begleitung durch den Klassenlehrer - Vorbesprechung mit den Klassenlehrern der 8. Klasse, AK Prävention und Dorrit Brandstetter - Nachbesprechung und gemeinsames Mittagessen am ersten Tag bis ca. 13.15 Uhr (Klassenlehrer und Seminarleitung)
8G
Klasse starten/stärken
Vor den Herbstferien
EJUS Haus 44, Fritz-Elsaß-Str. 44
Zwei Vormittage (8.30- 12.30 Uhr) - Nachmittagsunterricht findet statt
- Begleitung durch den Klassenlehrer - Vorbesprechung mit den Klassenlehrern der 8. Klasse, AK Prävention und Dorrit Brandstetter - Nachbesprechung und gemeinsames Mittagessen am ersten Tag bis ca. 13.15 Uhr (Klassenlehrer und Seminarleitung)
8
Schutz der Privatsphäre im Internet (+ Elterninfoabend)
Ende 1. bzw. 2. Halbjahr
Schule
10-12.30 Uhr
Überprüfung der Anwesenheit durch den Fachlehrer der 3. Stunde (Durchführung durch die Polizei)
9
Alkohol, Nikotin und illegale Drogen (+Elterninfoabend)
Anfang 1. Halbjahr
Release U21, Villastr. 11
9-12 Uhr, 6. Stunde entfällt
Begleitung durch den Klassenlehrer
10R/10G
Total gestresst oder ganz entspannt?
1. Halbjahr
Mädchengesund-heitsladen / Jungs im Blick Lindenspürstr. 32
2 / 3 Doppelstunden
Durchführung und Betreuung durch Mädchengesundheits­laden und Jungs im Blick

Die einzelnen Programme im Detail

Die Schule verfügt über Schülermediencoaches (SMCs), die von der Caritas Stuttgart im Bereich digitale Medien ausgebildet wurden. Innerhalb des Projekts „Mobile Medien“ behandeln sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 die Themen Soziale Netzwerke, Datenschutz und Privatsphäre sowie Computerspiele und Cybermobbing in NLF. Das Präventionsprojekt „Digitale Medien“ ist als Ergänzung zum Basiskurs Medienbildung der 5. Klassen zu betrachten. Daher können die SMCs auf Wunsch der Klasse bzw. der Lehrkraft bestimmte Themen, wie zum Beispiel Probleme im Klassenchat, auch vertiefen oder ergänzen. Darüber hinaus stehen die Schülermediencoaches der Klasse oder einzelnen Schülerinnen und Schülern jederzeit beratend zur Seite. 

In den Klassen 6 des EMG und der EMR finden je zwei Trainingseinheiten „Selbstbehauptung“ statt. Anliegen ist, die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusst­sein und dem erfolgreichen Setzen ihrer Grenzen zu stärken.

Praktische Übungen, gegenseitiger Austausch und Absprachen über den Umgang mit kritischen Situationen gehören zum Programm.

Die Gewaltprävention als polizeiliche Aufgabe, soll Kinder und Jugendliche befähigen, ihr eigenes Handeln zu beurteilen und möglichst gewaltfreie Problemlösungen zu finden. Die Polizei gestaltet in der Klasse zwei Unterrichtseinheiten (á 90 Minuten), in denen neben dem Gewaltbegriff auch die Ursachen und Folgen einer Gewalthandlung besprochen werden. Ein wichtiger Teil wird auch der Bereich „Mobbing“ sein, der den Schülern anhand einer tatsächlich erlebten Geschichte nähergebracht wird. Ergänzt wird der Unterricht durch einen Filmbeitrag und diverse kleinere Rollenspiele, die teilweise geschlechts­spezifisch in zwei Gruppen aufgeteilt werden.

S. Geiß, Polizeibehörde Stuttgart West, Referat Prävention (April 2016)

„Klasse stärken“ wurde in Kooperation der Evangelischen Mörikerealschule, dem Schülerhaus und der Evangelischen Jugend Stuttgart entwickelt.

Die Jugendlichen bekommen wichtige Werkzeuge für das gesunde Miteinander an die Hand. Sie lernen sich wertschätzende Rückmeldungen zu geben, offen Themen anzusprechen und sich gegenseitig zu respektieren. Alle sollen einen guten Platz in der Klasse finden, die Gemeinschaft soll gestärkt und ein gesundes Miteinander etabliert werden. Dafür ist es unerlässlich, dass die Jugendlichen den Mut finden, offen aufeinander zuzugehen.

Spaß, Gemeinschaftserlebnisse und Absprachen über den Umgang miteinander gehören zum Programm.

Dorrit Brandstetter, Evangelische Jugend Stuttgart, Okt. 2015

Was erwartet uns hier? Warum besuchen wir in der achten Klasse ein Seminar, das „Klasse starten“ heißt?
Ende der siebten Klasse wählen Schülerinnen und Schüler vieler Gymnasien ihr Profilfach. In Folge dessen werden die Klassenverbände in der achten Klasse ordentlich durchgemischt! Viele müssen sich von langjährigen Klassenkameraden und -kameradinnen trennen, manche verlieren ihren Freundeskreis. Ängste und Vorbehalte blockieren bei Einzelnen die Offenheit gegenüber der neuen Klasse und führen unter Umständen zu Spannungen und Konflikten. Zudem gibt es „Neue“, die sich fremd und fehlplatziert fühlen.
„Klasse starten“ wurde in Kooperation mit dem Evangelischen Mörikegymnasium und seinem Schülerhaus entwickelt. Alle sollen einen Platz in der Klasse finden, die Gemeinschaft soll gestärkt und ein gesundes Miteinander etabliert werden. Dafür ist es unerlässlich, dass die Jugendlichen den Mut finden, offen aufeinander zuzugehen.

Da die Realschulklasse in der Klassenstufe 8 nicht neu gemischt wird, findet für die Realschulklasse 7 das Programm im Rahmen des Projektes „Klasse stärken“ statt.

Die Jugendlichen bekommen wichtige Werkzeuge für das gesunde Miteinander an die Hand. Sie lernen sich wertschätzende Rückmeldungen zu geben, offen Themen anzusprechen und sich gegenseitig zu respektieren.

Spaß, Gemeinschaftserlebnisse und Absprachen über den Umgang miteinander gehören zum Programm.

Dorrit Brandstetter, Evangelische Jugend Stuttgart, Okt. 2015

Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen, schwierig zu werden. Für viele Eltern äußert sich die Pubertät ihres Kindes vor allem darin, dass die Kommunikation erschwert ist, da sich Teenager intensiv mit sich und ihrer Wirkung auf die Umwelt auseinandersetzen, ihre eigene Identität und Wertevorstellungen entwickeln wollen.

Vor allem soziale Netzwerke, Messenger, Foren oder Blogs im Internet bieten ihnen dabei die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu treten oder sich darzustellen.

Surfen, bloggen, whatsapp, chatten oder skypen sind daher Begriffe, die Jugendliche selbstverständlich verwenden, da diese Aktivitäten großenteils fester Bestandteil ihres Alltags sind. Weniger im Fokus steht allerdings die Frage nach dem Schutz der eigenen Daten, die sie beim Nutzen dieser Medien von sich preisgeben.

Insbesondere an die Klassen 8 richtet sich daher das Präventionsangebot „Schutz der Privatsphäre im Internet“ mit der Polizei als Kooperationspartner und soll auf die besonderen Herausforderungen eingehen, die sich daraus/dafür ergeben.

Neben dem rechtlichen Rahmen zum Datenschutz erhalten die Schülerinnen und Schüler praktische Tipps, was sie im Hinblick auf die Veröffentlichung und Weitergabe von privaten Informationen im Internet berücksichtigen sollen. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, im geschützten Rahmen persönliche Fragen zu stellen.

S. Geiß, Polizeibehörde Stuttgart West, Referat Prävention (April 2016)

Die Veranstaltung informiert über die Wirkung und Gefahren von illegalen und legalen Suchtmitteln, thematisiert Gründe für Drogenkonsum und die Entstehung von Sucht, stellt die Arbeit der Suchtberatungsstelle Release U21 vor und beantwortet die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Je nach Wunsch können die Informationen über bestimmte Substanzen z.B. Alkohol, Nikotin oder Cannabis in den Vordergrund gestellt werden.

Die Inhalte werden durch spielerische Methoden (z.B. Alkoholquiz), offene Fragerunden und Vortragseinheiten an die Schülerinnen und Schüler vermittelt.

Ursachen von Sucht bietet Raum für Diskussion, Gruppenarbeiten und offene Fragestellungen, z.B. „Was mache ich, wenn in meinem Freundeskreis Leute anfangen, Drogen zu nehmen?“ „Wie kann ich erkennen, ob jemand schon ein Problem im Umgang mit Suchtmitteln hat?“.

Zudem kann auf das eigene Konsumverhalten eingegangen und der Bezug der Themen zum eigenen Umgang mit Genuss und (Genuss)mitteln reflektiert werden.

Dauer: 3 bis 4 Stunden

Gruppengröße: ganze Klasse

Ort: in den Räumen von Release U21 (wenn es aus organisatorischen Gründen nicht anders möglich ist auch an der Schule)

Kosten: keine

Durchführung: MitarbeiterInnen der Suchtberatungsstelle „Release U21“.
Die SchülerInnen werden während des Projektes von den KlassenlehrerInnen und einer Person aus dem „Arbeitskreis Prävention“ begleitet.

(Text: Bernd Klenk, Release 21 Stuttgart, September 2015)

In diesem Kurs geht es darum, einen guten Weg zu finden, die Kursstufe so zu bewältigen, dass ihr sowohl Stress effektiv nutzen, als auch entspannte Phasen genießen könnt!

Anmelden können sich alle Mädchen, die

→ sich fragen, wie der Spagat zwischen Viel-tun-Müssen und trotzdem Zeit-für-sich-Haben gut gelingen kann

→ wissen möchten, wie viel lernen denn noch „normal“ ist

→ Leistungsansprüche auf ein passendes Level bringen wollen

→ manchmal gar nicht mehr wissen, wie alles zu schaffen ist

→ trotz nahendem Abi eine gute Zeit haben möchten

Bild einer Stresskurver