„Rassismus und Hass fällt nicht unter die Meinungsfreiheit“, so oder so ähnlich hat es am 20. Mai Frau Aras im Festsaal gesagt, als sie anlässlich des Tages der freien Schulen das Evangelische MÖRIKE besuchte. Hier stellte sie sich den Fragen der Klassenstufe 10 bis zur J2. Organisiert wurde das Event vom Leistungskurs Gemeinschaftskunde der Kursstufe 1. Es moderierten die zwei Schüler Paul und Jeremias.

„Eure Fragen sind knallhart“, bemerkte Aras nach wenigen Minuten lachend. Gestartet wurde mit provokativen „Entweder-Oder-Fragen“ zu ihrer Person und ihrer politischen Haltung, wie z.B. der Frage, ob sie als Mitglied der Grünen lieber einen Monat ins Gefängnis gehen oder eine lebenslange Mitgliedschaft in der AfD eingehen würde.

Es folgten ernste Themen: So gab es Diskussionen und Statements zu Themen wie der geplanten Cannabis-Legalisierung, der Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg, der Situation im Landtag oder Hass und Hetze im Alltag von in der Politik engagierten Menschen.

Besonders hitzig wurde es beim Thema Russland-Ukraine-Krieg. Ein Moderator fragte, wie man aus Sicht der „Friedenspartei“ Die Grünen Waffenlieferungen in die Ukraine rechtfertigen könne. Frau Aras wurde deutlich: „In der Internationalen Politik darf nicht das Recht des Stärkeren gelten. Dies wäre ein falsches Signal an alle Autokraten. Die EU und Europa sollten geeint gegen Aggressionen vorgehen.“ Es folgten interessante Fragen aus dem Publikum. Hierbei ging es vor allem um ihre Arbeit und Funktion im Landtag und ihre Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen. Sie betonte: „Ich lasse mich von diesen Menschen nicht unterkriegen und zeige solche Anfeindungen weiterhin konsequent an.“

Vielen Dank an Frau Aras und ihr Team, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, sie näher kennen zu lernen.

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(Bericht: Luis Mayer, J1, Leistungsfach GK; Bilder: D. Steiner)

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